Patchwork Teil 3
Und weiter gehts mit Teil 3 der Geschichte.
Teil 1
Teil 2
Ich erwachte in einem seltsamen Raum, der keine Fenster besaß. Es roch nach altem Irrsinn und Angst. Aus den Wänden drangen seltsame Geräusche, die ich nicht einordnen konnte. Stimmen surrten wirr von einer Ecke zur nächsten, prallten an meinen Kopf und flossen wie Wasser an den Gliedern meines Körpers herab.
Ich hatte versucht das Wesen zu berühren - ich hatte nicht damit gerechnet, dass es sich bei diesem Szenario um eine Falle handeln könnte – als plötzlich ein weiteres Wesen erschien. Aus dem Boden rechts und links neben mir wuchsen auf einmal große Körper hervor und packten mich, dabei musste ich das Bewusstsein verloren haben, denn ich konnte mich nicht erinnern, wie ich in dieses Gefängnis gelangt war.
Lasse Samström nahm einen großen Schluck aus der schmalen Tasse, die bis dahin vor ihm auf dem Tisch gestanden hatte. Um seinen Augen bildete sich ein Kranz feiner Falten, als er einen Blick auf das Papier warf, dass man ihm soeben auf den Tisch gelegt hatte. Mit dem Zeigefinger schob er seine verbogene Brille zurecht.
„Was halten Sie davon?“ fragte er die hübsche junge Frau, die ihm gegenüber, auf der anderen Seite des Tisches saß.
Sie rutschte nervös auf ihrem Stuhl hin und her und zupfte dabei an ihrem kurzen Rock. „Es ist eine kranke Welt, Herr Samström. Abartig und pervers. Das meinem Jungen so etwas zustoßen muss.“
„In der Tat Frau Strauß. Aber wir sollten erst einmal abwarten, bis unser Fachmann mit Ihrem Sohn zurückgekehrt ist. Bis dahin können wir rein gar nichts unternehmen.“
Wie lange ich in dieser Zelle eingesperrt war, wusste ich nicht. Ich hatte ein wenig geschlafen als ich plötzlich Geräusche vernahm, die ihren Ursprung direkt hinter einer der vier Wände zu haben schienen. Auch hier in dem kleinen Raum löste sich Gestein aus dem Boden und flog in Richtung Decke, als sich auf einmal eine Wand öffnete und das kleine, seltsame Wesen da stand. Doch diesmal war das Wesen nicht allein, sondern in Begleitung eines größeren, klobigeren Wesens, das weniger anmutig war.
Das kleine Geschöpf erhob seinen linken Arm und deutete auf mich, wieder setzte das merkwürdige Singen ein, die beiden Wesen schienen sich zu unterhalten. Um den Wesen meine Gutmütigkeit zu beweisen und ihnen zu zeigen, dass ich keinerlei böse Absichten hegte, entledigte ich mich meiner Kleider und trat mit erhobenen Händen näher an die beiden heran.
„Komm mit Malte,“ der Fachmann lächelte, „Du musst keine Angst haben, sollte er Dich irgendwie bedrohen, werde ich eingreifen. Es ist wichtig, dass Du mir sagst was passiert ist. Hast Du mich verstanden?“
Malte nickte. (....)
Teil 1
Teil 2
Ich erwachte in einem seltsamen Raum, der keine Fenster besaß. Es roch nach altem Irrsinn und Angst. Aus den Wänden drangen seltsame Geräusche, die ich nicht einordnen konnte. Stimmen surrten wirr von einer Ecke zur nächsten, prallten an meinen Kopf und flossen wie Wasser an den Gliedern meines Körpers herab.
Ich hatte versucht das Wesen zu berühren - ich hatte nicht damit gerechnet, dass es sich bei diesem Szenario um eine Falle handeln könnte – als plötzlich ein weiteres Wesen erschien. Aus dem Boden rechts und links neben mir wuchsen auf einmal große Körper hervor und packten mich, dabei musste ich das Bewusstsein verloren haben, denn ich konnte mich nicht erinnern, wie ich in dieses Gefängnis gelangt war.
Lasse Samström nahm einen großen Schluck aus der schmalen Tasse, die bis dahin vor ihm auf dem Tisch gestanden hatte. Um seinen Augen bildete sich ein Kranz feiner Falten, als er einen Blick auf das Papier warf, dass man ihm soeben auf den Tisch gelegt hatte. Mit dem Zeigefinger schob er seine verbogene Brille zurecht.
„Was halten Sie davon?“ fragte er die hübsche junge Frau, die ihm gegenüber, auf der anderen Seite des Tisches saß.
Sie rutschte nervös auf ihrem Stuhl hin und her und zupfte dabei an ihrem kurzen Rock. „Es ist eine kranke Welt, Herr Samström. Abartig und pervers. Das meinem Jungen so etwas zustoßen muss.“
„In der Tat Frau Strauß. Aber wir sollten erst einmal abwarten, bis unser Fachmann mit Ihrem Sohn zurückgekehrt ist. Bis dahin können wir rein gar nichts unternehmen.“
Wie lange ich in dieser Zelle eingesperrt war, wusste ich nicht. Ich hatte ein wenig geschlafen als ich plötzlich Geräusche vernahm, die ihren Ursprung direkt hinter einer der vier Wände zu haben schienen. Auch hier in dem kleinen Raum löste sich Gestein aus dem Boden und flog in Richtung Decke, als sich auf einmal eine Wand öffnete und das kleine, seltsame Wesen da stand. Doch diesmal war das Wesen nicht allein, sondern in Begleitung eines größeren, klobigeren Wesens, das weniger anmutig war.
Das kleine Geschöpf erhob seinen linken Arm und deutete auf mich, wieder setzte das merkwürdige Singen ein, die beiden Wesen schienen sich zu unterhalten. Um den Wesen meine Gutmütigkeit zu beweisen und ihnen zu zeigen, dass ich keinerlei böse Absichten hegte, entledigte ich mich meiner Kleider und trat mit erhobenen Händen näher an die beiden heran.
„Komm mit Malte,“ der Fachmann lächelte, „Du musst keine Angst haben, sollte er Dich irgendwie bedrohen, werde ich eingreifen. Es ist wichtig, dass Du mir sagst was passiert ist. Hast Du mich verstanden?“
Malte nickte. (....)


Bösartig!