Patchwork
SirDregan und ich haben uns entschlossen, zusammen eine Art Fragmentsgeschichte zu schreiben, dabei werden er und ich jeweils abwechselnd Teile zu der Handlung beisteuern (die wir nicht abgegrenzt haben).
Teil 1
Immer noch saß dieses seltsame Ding auf meinem Gesicht.
Ich hatte diese merkwürdige Maske vor vielen Jahren am Rande eines Waldweges in einer halb eingegrabenen Schatulle gefunden. Als ich das Kästchen geöffnet hatte, fand ich das geschnitzte Gesicht in ein graues Tuch eingewickelt vor. Ich setzte es auf, weil es mich irgendwie faszinierte und eine mächtige Anziehungskraft auf mich ausübte.
Es verwuchs mit meinem Gesicht und bedeckte meine Züge vollständig, nur mein Blick war unbeeinflusst geblieben, zumindest glaubte ich das. Mit der Zeit wurde die Maske schwerer und immer schwerer und ich versuchte, sie von meinem Gesicht zu entfernen. Dabei riss ich mir ein Stück meiner Haut weg und ich musste erkennen, dass ich sie nicht mehr absetzen konnte. Sie war eins mit mir geworden.
Eines Nachts sah ich von meinem Balkon aus ein gleißendes Licht vom Himmel herabstürzen. An der Stelle auf der das Objekt aufgeschlagen sein musste, pulsierten seltsame Farben und irgendetwas in mir drängte mich dazu, diesem Mysterium auf den Grund zu gehen. Es regnete in dieser Nacht wie immer. Kleine Erdbrocken lösten sich aus dem Boden, flogen in Richtung des dunkelblauen Firmamentes und bildeten dunkle Wolken aus stinkender, brauner Erde.
Ich verließ mein Haus und machte mich auf, um dem Geheimnis dieses Schimmerns auf den Grund zu gehen. Je näher ich dem Leuchten kam, desto mehr nahm ich ein seltsam helles Pfeifen oder Singen wahr, dass mir durch Mark und Bein ging, mich zur selben Zeit jedoch faszinierte und mit merkwürdigen Empfindungen schwängerte.
Als ich die Absturzstelle erreicht hatte, entdeckte ich ein kleines Wesen mit sanften,feinen Zügen. Es war nicht größer als ein Kind und hatte seine gläsern anmutenden Hände in den Boden gekrallt. Erst jetzt entstand in mir der Eindruck, dass es sich bei dem Pfeifen um ein Weinen handeln konnte. (....)
Teil 1
Immer noch saß dieses seltsame Ding auf meinem Gesicht.
Ich hatte diese merkwürdige Maske vor vielen Jahren am Rande eines Waldweges in einer halb eingegrabenen Schatulle gefunden. Als ich das Kästchen geöffnet hatte, fand ich das geschnitzte Gesicht in ein graues Tuch eingewickelt vor. Ich setzte es auf, weil es mich irgendwie faszinierte und eine mächtige Anziehungskraft auf mich ausübte.
Es verwuchs mit meinem Gesicht und bedeckte meine Züge vollständig, nur mein Blick war unbeeinflusst geblieben, zumindest glaubte ich das. Mit der Zeit wurde die Maske schwerer und immer schwerer und ich versuchte, sie von meinem Gesicht zu entfernen. Dabei riss ich mir ein Stück meiner Haut weg und ich musste erkennen, dass ich sie nicht mehr absetzen konnte. Sie war eins mit mir geworden.
Eines Nachts sah ich von meinem Balkon aus ein gleißendes Licht vom Himmel herabstürzen. An der Stelle auf der das Objekt aufgeschlagen sein musste, pulsierten seltsame Farben und irgendetwas in mir drängte mich dazu, diesem Mysterium auf den Grund zu gehen. Es regnete in dieser Nacht wie immer. Kleine Erdbrocken lösten sich aus dem Boden, flogen in Richtung des dunkelblauen Firmamentes und bildeten dunkle Wolken aus stinkender, brauner Erde.
Ich verließ mein Haus und machte mich auf, um dem Geheimnis dieses Schimmerns auf den Grund zu gehen. Je näher ich dem Leuchten kam, desto mehr nahm ich ein seltsam helles Pfeifen oder Singen wahr, dass mir durch Mark und Bein ging, mich zur selben Zeit jedoch faszinierte und mit merkwürdigen Empfindungen schwängerte.
Als ich die Absturzstelle erreicht hatte, entdeckte ich ein kleines Wesen mit sanften,feinen Zügen. Es war nicht größer als ein Kind und hatte seine gläsern anmutenden Hände in den Boden gekrallt. Erst jetzt entstand in mir der Eindruck, dass es sich bei dem Pfeifen um ein Weinen handeln konnte. (....)


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